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Schriftlesung: Prediger, Kapitel 3
„Für alles gibt es eine Stunde,
und eine Zeit gibt es für alles Geschehen unter dem Himmel:
Eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen,
Eine Zeit des Klagens und eine Zeit des Tanzens,
Eine Zeit zum Uumarmen und eine Zeit sich vom Umarmen zu lösen,
Eine Zeit zum Zerreißen und eine Zeit zum Zusammennähen,
Eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden,
Eine Zeit zum Gebären und eine Zeit zum Sterben.
Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit (in des Menschen Herz) gelegt – doch der Mensch kann nicht ergründen und nicht verstehen, das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll – und ihm danken für die Zeit!
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